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Fahrrad: Hör' mal, was da knackst ...

Ein häufig auftretendes Problem sind Knackgeräusche, Klackern, Knirschen, Knarzen oder ähnliches beim Fahren. Gerade moderne Rahmen mit großvolumigen Rohren machen es nicht unbedingt einfach, die Quelle derartiger Geräusche herauszufinden, da sie Schall hervorragend übertragen.

Mit diesem kleinen Fragenkatalog sollte man dem Übeltäter früher oder später auf die Schliche kommen, zuerst einmal sollte die Antriebseinheit betrachtet werden:

Kurbeln, Kettenblätter, Pedale

Tretlager (Innenlager)

Schaltung

Hinterrad

Sattel, /-Stütze

Sattel und /-Stütze können als Geräuschquelle ausgeschlossen werden, wenn das Problem auch im Wiegetritt besteht; dann sollten erst einmal die übrigen Möglichkeiten getestet werden.

Lenker, Vorbau

Lenker, Vorbau, Bremsgriffe zählen zu den Hauptverdächtigen, wenn die störenden Geräusche auch -oder besonders- im Wiegetritt auftreten.

Rahmen

sonstiges

Noch immer nicht geräuschlos?

Falls all diese Tips nicht weitergeholfen haben, lohnt es sich beim Fahrradhändler vorbeizuschauen oder in der newsgroup de.rec.fahrrad um Hilfe anzufragen ...

Sollte Dir eine Geräuschquelle bekannt sein, die hier vergessen wurde, teile uns diese doch bitte per E-Mail mit -- Danke.

Hinweis

Wenn immer hier gefettete Verbindungen bzw. Schraubgewinde erwähnt werden, wird von Metall-Metall-Kontaktflächen ausgegangen.
Dennoch sollten, insbesondere aber bei Kunststoffen und Verbundmaterialien (Carbon!), die Herstellerangaben beachtet werden -- nicht alle Teile dürfen gefettet werden!

Generell gilt: zuerst einmal alle fraglichen Teile auf festen Sitz prüfen. Erst wenn lose Teile als Geräuschquellen ausgeschlossen werden können, sollte man der Reihe nach alle verdächtigen Komponenten demontieren, reinigen & fetten und wieder montieren.

Leserkommentare

2006/08/28 | Johannes Muhr

Mein Rennrad (Peugeot, etwa Bj. 1975) knackste und knarzte mal ... später wurde das Geräusch eher hämmernd und zusätzlich bewirkte Bremsen vorne, seitliches wegschieben/verlenken. Also noch schnell im Windschatten 2 m hinter einem Lkw den km nachhause ... Die Gabelscheidenrohre dieser Version hatten hatten je zwei Entlüftungslöcher, etwa 2,5 mm Durchmesser, je 2 cm vom unteren/oberen Ende. An einem oberen Loch hatte sich ein Riss entwickelt, der waagrecht rundum lief. Der Schnellspanner hielt die Scheiden von unten in Position. Auf Druck stützten sich die Rohrbruchteile noch gut ab, doch hämmerten bei Fahrbahnstösssen, verschoben sich beim Bremsbelastung. - Geschreckt hab ich mich schon als ich die Sache erkannte.

Johannes Muhr, http://ballon.wavez.at

2006/11/28 | anonymer Leser

Ein paar Dinge die mir noch eingefallen sind:

 



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